„Totgeglaubte…“

… leben länger!“ – Und mit diesem Zitat „der Firma“ sowie einer nochmals frisch frisierten Seite reanimiere ich diesen digitalen Friedhof zur Finalrunde von `indiapore´. (Okay, das Zitat ist womöglich nicht unbedingt von den Kölner Rappern!)

Nach dem überraschend großen Feedback und den großen Besucherzahlen während meiner 369 Tage im Indien, Nepal und Australien möchte ich mich daher zuallererst einmal bei allen treuen Lesern meines Blogs bedanken und ich versichere schon jetzt, dass hin und wieder vorbeischauen lohnt, denn es werden noch ein paar Highlights visueller und akustischer Art kommen – der Materialfundus, resultierend aus Indien, Nepal und Australien läßt mir als Kunststudenten einfach zu sehr die Nägel brennen, als dass ich jetzt alles auf einem externen Laufwerk vor sich hinrotten lasse. Soviel vorab – es sei nicht zuviel verraten!

Zweitens: Eine retospektive Betrachtung des vergangenen Jahres. Was waren die vergangenen 12 Monate für mich? – Nun, zunächst möchte ich sagen ein ziemlich krasser und extrem starker Cocktail aus Erfahrungen positiver und negativer Art. Dabei beziehe ich mich vor allem auf meine Person, klar – aber sie mögen im Kontrast zu vielleicht anderen Menschen stehen, die in diesem Jahr mit mir unterwegs waren oder die das Ganze ebenfalls schon erlebt haben – Reihenfolge unwichtig.

Ich habe Dinge erlebt und gesehen, die einfach eine Nummer zu groß sind um sie jetzt einfach so in den Raum zu stellen oder zu diskutieren. Als bestes Beispiel voran die doch nach wie vor erschreckende Armut in Indien und Nepal. Die globale Armut ist, vor allem in der dritten Welt und den sog. „Schwellenländern“ ist einfach da und man begegnet ihr in jedem Fall, wenn man, wie in meinem Fall durch Indien und Nepal reist. Für immer werden mir da wohl die Kinder in Erinnerung bleiben, die tagsüber Süßigkeiten und Drogerieartikel in kleinen Familiengeschäften in Nepals Hauptstadt Kathmandu verkauft haben und bei Dämmerung vom eigenen Familienvater zur Prostitution auf die Straße geschicht worden und sich  für Einheimische und westliche Touristen verkaufen – ein schreckliches Bild, aber leider eine Tatsache. Wenn man da zu Hause über Kinderarmut und Bildungsnotstände debattiert, dann ist so etwas Abscheuliches schon fast utopisch für uns, um es sich überhaupt vorstellen zu können. Und trotzdem passiert es auf unserem Planeten – tagein, tagaus! Ebenso werde ich mich warscheinlich an einen meiner letzten Arbeitstag in Delhi erinnern, an dem mich (wie so oft) ein Bettler in Neu-Delhi an der Kreuzung ansprach und Geld von mir wollte. Eigentlich war ich da die gesamte Zeit über nicht so der Freigiebigste,  oftmals organisierte Bettlerbanden und die gutgemeinten Ratschläge lassen einen da schnell kaltherzig werden. Aber wenn ein ungefähr Gleichaltriger vor einem steht, von der Lepra total zerfressen und auf Krücken schwingend ohne Beine, geschweidedenn Protesen, dann läuft es mir noch im Nachgang eiskalt den Rücken runter und um das Geld, das ich ihm in diesem Moment in die Hand gedrückt habe, tut es mir erst recht nicht leid. Höchstwahrscheinlich hilft diesem Kerl der für uns niedrige Betrag weiter als eine Spende zur „Krebs-Gala“ im Zweiten zur Vorweihnachtszeit, oder der Seelenfrieden gebende Geldbrief an „Brot für die Welt“. Und trotzdem sind solche Dinge einfach nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Man merkt in solchen Momenten wie stark unser Lebensstandard in Europa sich von dem in Südasien unterscheidet. Ein Euro kann hier im Zweifelsfall schnell mal über Leben oder Hungertod entscheiden und nicht wie bei uns über eine abgeleistete Arbeitsstunde im Rahmen von Hartz IV.

Fast schon abartig ist dann das krasse Kontrastprogramm in der südlichen Hemisphäre in Australien und meinen Rotblitzer aus Brisbane, der mich saftige 300 australische Dollar gekostet hat. Als Firmenwagen eigentlich 1200 Dollar, aber Gesetze kann man ja bekanntlich mit anderen Gesetzen widerrufen oder anders auslegen, so dass ich am Ende mit dem knappen Haldjahresverdienst eines indischen Straßenbauers davon kam, weil ich eine rote Ampel passiert habe.

Oder die 5 Wochen Schulpraktikum in Melbourne und die schwierigen Stundenvorbereitungen durch die beengten Wohnverhältnisse in einem 15qm großen Zimmer, welches ich mir mit 4 anderen (teilweise recht seltsamen und unappetitlichen) Typen geteilt in einem Hostel geteilt habe. Alles keine schönen Erfahrungen, aber Dinge, die einem in dieser Zeit zu schaffen gemacht haben, heute aber als feste Erfahrungen in meinem Kopf verankert bin, wenn ich doch auf meine Zeit in diesen Ländern zurückblicke. Bisher eigentlich recht negative Erfahrugen, wie ich finde… Aber was wäre eine solche Reise, eine solche Zeit im Ausland ohne die schönen Erfahrungen und Erlebnisse, wegen welchen man doch ursprünglich losgezogen ist!? – Eigentlich nichts! Und im Nachhinein sind es doch die positiven Erfahrungen, die schönen Erinnerungen und die fantastischen Erlebnisse, die das letzte Jahr zu dem gemacht haben, was es für mich jetzt ist – ein buntes Potpourri aus Eindrücken, Erinnerungen und Erfahrungen – wunderschöne, schlechte, krasse, wahnsinnige, unbeschreibliche, zu viele um sie einzeln aufzuzählen oder zu kategorisieren…

Ich habe über 7 Monate an der deutschen Schule in Neu-Delhi gearbeitet, anderthalb Monate an der deutschen Schule in Melbourne und nochmal 2 Monate als Hausmeister in drei privaten Kindergärten / Vorschulen gearbeitet (Was jetzt keine Vorahnung auf meinen Studienabschluss sein soll… 😉 ). Jetzt schaue ich zurück und habe nicht nur zwei wunderbare Arbeitszeugnisse vorliegen und mir durch meinem „Hausmeister-Willy-Job“ einen der fettesten Urlaube meines Lebens in Australien mitfinanziert, sondern habe auch die Bestätigung bekommen die letzten 5 Jahre das Richtige studiert zu haben (Ist das wirklich schon so lange her?).

Absolute Highlights des vergangenen Jahres waren dann aber doch neben den beruflicen Erfahrungen, die ich sammeln konnte das Reisen an sich. Manchmal habe ich mir diese Leidenschaft vielleicht einen Batzen zu viel kosten lassen, so dass danach erstmal niedere Unterebbe im Portmonee geherrscht hat, oder ich schlaftechnisch in Indien vor allem solche Defiizite aufgezeigt habe, dass ich manchmal in der Rickshaw einfach eingeschlafen bin. Aber dafür ist so ein Jahr schließlich da – teste und erfahre deine Grenzen! Und blicke ich nun zurück, dann tut es mir in keinster Weise weh soviel dafür verbraten zu haben oder manchmal Augenringe, so tief wie der Mariannengraben gehabt zu haben – vor allem aber in Australien, wo sich im Vergleich zu 2004 die Preise scheinbar über Nacht verdoppelt haben und auch die kleinsten Dinge mittlerweile ein Vermögen kosten können (Busfahren bspw.).  Ich habe auch gelernt, dass die individuelle Spur, die man durch ein Land zieht viel beeindruckender ist, als die vielen „Sehenswürdigkeiten“ und „Must Sees“, ohne die man ja „nicht wirklich in Indien, Nepal oder Australien war“. Alles Quatsch, wenn ich jetzt darüber nachdenke. Immerhin macht eine solche Reise nicht die Anzahl an abgehakten Sehenswürdigkeiten aus, sondern es ist der Weg, der das Ziel bestimmt. Und so haben Yvonne und ich desöfteren erfahren, dass doch doch kleinen nebensächlichen Dinge am stärksten in unseren Gedächtnissen geblieben sind als die Schlagwörter in unserem Lonely Planet Australia, India oder Nepal. In Indien war das einfacher, hier gab es ja einfach eine so enorme Vielzahl an „Must Sees“, dass man kaum eine Wahl hatte als subjektiv zu wählen, man schafft ohnehin niemals alles gesehen zu haben und umso lustiger waren dann die ein oder andere Travellerbekanntschaft, von denen alle einen individuellen Track fuhren, aber alle irgendwie immer an den gleichen Plätzen wieder zusammenkamen. Anleitung aus meinem Erfahrungsschatz: Man nehme eine Indienkarte, schaue nach wo man sich gerade selber im Subkontinent befindet, schaut nach ob es eine Zug- oder Flugverbindung zum Wunschort gibt, die weniger als 24h dauert und organisiere wild drauf los. Oft habe ich mich deshalb gefragt was denn nun eigentlich noch so besonders am Individualtourismus ist, wenn doch ohnehin alle das Gleiche machen und sehen, sich aber lediglich von den namhaften Reiseveranstaltern loslösen und dann mit einer bis ins kleinste Detail vorgeplanten Route loszischen um am Ende doch parallel zur Bustour gefahren zu sein!? Ehrlich gesagt, ich kann es bis jetzt nicht sagen, wahrscheinlich das echte selbst organisierte Ganze macht es aus. Angefangen beim Transportmittel bis hin zum Feilschen um den Eintrittspreis für „Einheimische“ in kulturellen oder sehenswürdigen Einrichtungen (ich habe über die Inländer / Ausländerpraxis in Indien und Nepal berichtet). Fakt ist, dass in Südasien die Hektik eine große Rolle gespielt hat, in Australien aber die „Arschruhe“ beim Reisen die vorreitende Rolle inne hatte. Inwiefern Yvonne und ich da mit unserem Camper in Australien eine ruhigere Kugel geschoben haben, läßt sich allein daran erkennen, dass wir nach 29 Tagen unseren Routenplan von Darwin nach Perth einfach nicht geschafft haben. Anfangs auch getrieben vom Run auf die an der Strecke oder auf Abwegen liegenden Sehenswürdigkeiten, hat uns schon bald in den Kimberleys die Lust verloren ständig irgendwelche Tagestouren zu buchen, wo man am Ende ja doch wieder in einem Bus mit 50 anderen Gleichgesinnten sitzt. Und so kam es, dass wir erst einmal die „Bungle Bungles“ ausließen, obwohl diese ja ein absolutes „Must See“ auf der Westküstenteilstrecke zwischen Wyndham und Broome sind, aber die man einfach nicht sehen will, wenn man ohnehin tagelang durch Gebirge, Dürrestrecken und irgendwie immer wieder gleich aussehende Landschaften cruist, die Sonne im Gesicht, die Känguruhs am Straßenrand und die scheinbar beste Musik im Ohr, die es gibt. 😉 Letztlich waren dann auch solche Unterbrechungen wie unser 5-Tages-Stopp in Broome, bei dem wir selber nicht mehr so genau wissen wo die Zeit hingerannt ist (Wir haben einfach nichts gemacht, absolut nichts!“), oder die mehrfachen Zwischenstopps in 80-Mile-Beach, Karinjini NP, oder wo es uns gerade einfach gefiel, wo uns aber vermutlich die Namen nicht mehr einfallen. Eines steht in jedem Fall fest – die 29 Tage waren rum wie nix und für eine solche Strecke fast schon viel zu wenig. Die darausresultierenden Eindrücke sind dafür umso vielseitiger und neben unzähligen Fotos sind nun wieder „umso mehr unzählige“ Erinnerungen mit der Strecke verknüpft, was mir sehr gefällt. Oder die Ferienwoche auf den Andamanen, die ja mittlerweile wieder Epizentrum für die schweren Beben in SO-Asien sind, werden mir wohl immer in Erinnerung bleiben – und eins steht hier fest – „Ich komme garantiert wieder! As soon as possible!“ – Auch hier habe ich eine so wunderbare Zeit verbracht (gemeinsam mit Oli, Julius und Wolle), dass ich sie nicht missen möchte, auch wenn ich vor meinem Flug nach Indien nichts außer Kannibalismus und Steinzeitbevölkerung auf diesen Inseln gewußt habe. Es war einfach fantastisch, traumhaft, atemberaubend…

Was mich auch sehr verblüfft hat, war die Gastfreundschaft, mit der die Inder, als auch die Nepalis sowie auch die Australier mir und meiner Freundin gegenübertraten. Ich habe mich als Ausländer in allen Ländern wohl gefühlt, bin zwar des öfteren (vor allem in Indien) kritisch musternd beäugt worden, vor allem beim Betreten von Heiligtümern, habe ich aber NIE unsicher oder gar bedroht gefühlt. Ein Lächeln hilft in jeder Situation und eine freundliche Geste ist immer der richtige Schritt in Richtung Verständigung. Ich bin jetzt nicht zum Harmonieprediger mutiert, oder so, aber diese Erfahrungen habe ich einfach gemacht und ich würde mich riesig freuen etwas von dieser Gastfreundschaft auch an diese Menschen eines Tages wiedergeben zu können. Die erste Chance wird wohl Weihnachten sein, bei der Yvonnes Großtante aus Australien einreist um mit uns Weihnachten / Neujahr zu verbringen. Sie hat während unserer Zeit in Australien vermutlich das Meiste für uns getan. Ob es bei der Unterkunft war, oder bei der Jobvermittlung nach getaner Arbeit in Melbourne in meinem Fall.  Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ihre Unterstützung Australien wieder zu dem gemacht hat, was es für Yvonne und mich seit 2004 war – ein wundervolles Land mit wirklich offenen und herzlichen Menschen. Ich wünsche mir, dass solche Bindungen noch lange halten, genau wie die Bindungen zu den Menschen, die man auf einer solchen Reise kennenlernt. Wie auch in Indien, Nepal oder Australien konnte man doch immer wieder auf Landsleute treffen und es ist schon wirklich ein Phänomen, dass sich Gleiches immer wieder mit Gleichem gesinnt – in diesem Fall Deutsche mit Deutschen, die den Großteil meiner Bekanntschaften und Freundschaften aus dem letzten Jahr ausmachen. Aber auch andere Bekanntschaften von nur kurzer Dauer, werden mir da wohl noch ewig in Erinnerung kommen, wenn ich an diesen oder jeden Platz denke. Da ist zum Beispiel die israelische Soldatin, gelernte Panzerfahrerein, die die letzten drei Jahre unter anderem im Westjordanland und im Gazastreifen „irgendwelche Siedlungen eingerissen“ hat und aus Gesprächen heraus so ganz und gar nichts von dem wußte, was sie da tut, oder Anil aus Kathmandu, mit dem ich einen Tag lang durch Kathmandu, Bhaktapur und Pathan gezogen bin und der mir zum Abschied die buddhistische Glücksschleife am Flughafen umgelegt hat, dessen Facebook-Account aber nicht existiert und ich ihn womöglich nie wieder sehen werde. Auch in Erinnerung werden mir wohl noch lange die Begegnungen mit den (damaligen) deutschen Spitzenpolitikern Steinmeier, Beck und Tiefensee in Delhi bleiben, oder der Kongress in der Jama Milia Islamia mit seiner Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama. Es war schon interessant mal mitzuerleben, wie auch Politik gemacht werden kann – indem ein Herr Steinmeier in einer Delegation gedeckt nach Delhi zum Botschafter reist, ihn aber hinter verschlossenen Türen anwirbt für das Amt des Sonderbeaurtagten in Afghanistan und Pakistan. War schon sehr interessant, muss ich zugeben.

In jedem Fall hat sich das letzte Jahr neben all den Eindrücken und Erfahrungen auch und vor allem durch die Begegnungen mit anderen Menschen gestaltet, für die ich heute sehr dankbar bin – alle! Solch eine Reise kann den eigenen Horizont nur erweitern und die bis jetzt aufgezählten Einflussfaktoren sind da nur zu wichtig. Und auch die Daheimgebliebenen sind da zu erwähnen, denn in einem solchen Jahr merkt man sehr deutlich, welchen Menschen man selber auch etwas bedeutet und ich freue mich umso mehr, dass wir uns fast alle bisher wiedersehen konnten und die Freundschaften nicht eingeschlafen sind. Und irgendwie ist auch das Phänomen einer längeren Auslandsaufenthaltes nicht das Gleiche diesmal gewesen – es ist nicht wirklich alles so geblieben, als sei es gestern gewesen, als man das Land verlassen hätte. Der Eine hat geheiratet, die Andere ist Mutter geworden, der Eine hat nen neuen Job, der Andere geht auch bald mal weg usw. und so fort. Noch nicht mal das Stadtbild war nach einem Jahr das Gleiche. Ich war schon seh überrascht, wie sehr sich bspw. die Leipziger Innenstadt verändert hat in einem Jahr. Unineubau, alte Wohnumgebung usw. Irgendwie stand hier gar nichts still und die Eindrücke, die man jetzt hier zu Hause bekommt, sind mindestens genauso beeindruckend wie im Ausland. Da wird es auch nicht allzu schnell langweilig, oder es kommt  so schnell wieder „Fernweh“ auf. Okay, planen darf man ja und Hirngespinnste hat man auch immer, wenn das Hirn „dauerträchtig“ ist. Aber auch aus der Reisebibliothek kann man so Einiges lernen, nicht nur wo es das kühlste Bier oder das beste Essen gibt – Zitate wie „Home is where the heart is!“ (John Krakauer – Into the Wild) oder eher locker gesagte Sprüche wie „Der Sinn des Lebens besteht darin glücklich zu sein!“ (HH Dalai Lama, Kongress in Delhi). Naja, wo mein „heart is“ weiß ich zumindestens – Homebase ist und bliebt für mich Leipzig, ich freue mich immer hierher zurück zu kommen. Genauso macht es mich aber glücklich, wenn ich andere Kulturen und Länder kennenlernen darf. Asien hat es mir hierbei besonders angetan, wie es ausschaut. Nicht nur, weil diese Kultur so komplett anders zu der unseren ist, sondern auch weil sich auch hier Dinge wiederfinden, die wir aus unserem eigenen Leben kennen. Historisch betrachtet wiederholt sich hier auch die Geschichte immer wieder, betrachte ich die Teilung Koreas oder den Genozid in Kambodscha. Das mögen sehr historisch schwere oder politische Themen sein, aber ich könnte noch mindestens 1000 andere kleine Dinge aufzählen, die mir auch in Indien und Nepal begegnet sind und die wir in Deutschland genauso handhaben. Und spannend ist es immer dann, wenn man sieht, wie andere Menschen mit der gleichen Situation mit ihrer eigenen Art und Weise umgehen.

Was mir jetzt noch bleibt sind neben den ungezählten Erinnerungen, die so ziemlich exakt 25000 Fotoaufnahmen aus dem letzten Jahr, von denen über die Hälfte auf einer kaputten Festplatte schlummern, die sich aber anscheinend retten lassen. Diese Bilder möchten noch ausgewertet, geordnet und aufbereitet werden. Fototechnisch ist Indien natürlich vollkommen als Paradies zu betrachten. Irgendwie bin ich hier wie ein Besessener dazu gekommen zu fotografieren, genau wie in Nepal und Australien. In Indien konnte ich aber parralel dazu meine Schüler dazu animieren mitzumachen. Naja, und das letzte Woche per Post angekommene Jahrbuch der DSND beinhaltet fast durch die Seiten hinweg Bilder von mir oder meiner damaligen Klassen. Eine weitere schöne Erinnerung an diese Zeit.

Hier wird es nach erfolgreicher Auswertung nochmal ein umfangreiches Fotoupdate geben, Zeit und Umfang sind jedoch noch unbekannt. Alles Weitere wird dann folgen und zur gegeben Zeit hier veröffentlicht.

Ich bedanke mich daher zum Abschluss noch einmal bei den treuen Lesern. Ich hoffe ihr konntet die Artikel genauso genießen wie ich meine Zeit vor Ort.

Wir werden bald voneinander hören, bzw. uns sehen. Und immer dran denken: Wer rastet, rostet!

In diesem Sinne, Michael

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